<

 

Google
Web net-Hausarzt.de
 

 

 

 

 

 

 

[net-Hausarzt   -home-] [Inhaltsverzeichnis  - alphabetisch -] [Inhalt nach   Organen] [Naturmedizin] [Impressum]

 

 

Patiententestament

 

 

 

 


 

 

Startseite

Inhaltsverzeichnis

Organe
Bauchorgane
Brustorgane
Extremitäten
Hals
Harn-u.Sexualorgane
Herz- und Kreislauf
Kopf
Nerven (Organ)
Stoffwechsel

Fachwortlexikon

Themenkomplexe

Naturmedizin

Neue Seiten

Autor

Impressum

Forum

Links

Tai-Chi-Zentrum

Paradisi - Wohlfühlparadies

Der Online-Apotheken-Vergleich

 

 

 

 

Patienten-Testament
( = Verfügung über ärztliche Behandlung ) 

Viele Menschen wünschen , dass sie im Alter einmal in Ruhe und Würde sterben dürfen  und das Leben nicht mit allen Mitteln der modernen Intensivmedizin  künstlich verlängert wird.
So ausgedrückt, werden wohl die meisten Menschen diesem Satz zustimmen können . Die Schwierigkeit liegt aber in der praktischen Abgrenzung : oft weiß man   eben nicht, ob und wieweit sich ein alter Mensch wieder erholen kann und wird. Andererseits  wäre es  sicher auch nicht in Ordnung, einem vorher rüstigen alten Menschen , der plötzlich eine schwere Krankheit bekommt, nur wegen seines Alter eine Therapie zu verweigern, die ihn möglicherweise vollständig  wiederherstellt .Leider sind die Erfolgsaussichten einer Therapie im höheren Alter vorher oft  nur grob abzuschätzen. und für den  konkreten Einzelfall gibt eine statistische Aussage  keinerlei Sicherheit.

Die wichtigste umstrittene Maßnahme in diesem Zusammenhang ist wohl die künstliche Ernährung durch PEG, wobei der medizinische Nutzen dieser Maßnahme inbezug auf Lebenverlängerung paradoxerweise sogar umstritten ist. Eine eingehende Diskussion über die Problematik des PEG findet sich auf  der Seite über künstliche Langzeiternährung durch PEG.

Generell wird die Lebensqualität eines hinfälligen, pflegebedürftigen und kranken Menschen    individuell sehr unterschiedlich beurteilt, wobei ethische und religiöse Überlegungen eine große Rolle spielen.

Aus meiner langjährigen Erfahrung mit alten Menschen stelle ich zunehmend fest, daß früher zufriedene und ausgeglichene Menschen dies oft auch noch im Pflegefall sind: Sie freuen sich über jedes nette Wort und jede nette Geste des Pflegepersonals, sie freuen sich über   Radiomusik und über das tägliche Essen und scheinen eigentlich nicht unglücklich zu sein, selbst wenn sie das Bett nicht mehr verlassen können. Andere Menschen hingegen, die auch schon in jungen Jahren viel klagten und im Grunde unzufrieden waren, sind es natürlich in einem Pflegefalle erst recht. Es wäre sicher falsch und  ungerecht, diese unterschiedlichen Menschen gleich zu behandeln und ihre Individualität zu vernachlässigen.

Bei der Abfassung eines Patiententestamens  empfiehlt es sich auch, für den Fall einer notwendigen Betreuung ( früher Entmündigung genannt ) eine Vertrauensperson hierfür zu benennen; es ist natürlich sinnvoil, denjenigen vorher zu fragen, ob er diese Aufgabe auch wahrnehmen möchte und kann.

Inzwischen versuchen manche  Juristen auf manngifaltige Weise, die Gültigkeit eines derartigen Patiententestaments infrage zu stellen. Um ganz sicher zu gehen, wird empfohlen, das Testament in größeren Abständen . z.B. alle 2 - 3 Jahre neu zu unterschreiben.

Weiter ist ein Hinweis auf eine konkrete Situation sehr überzeugend, wenn z.B. ein Bekannter lange Zeit mit allen Mitteln und unter belastenden Umständen am Leben gehalten wurde. Ein derartiges Beispiel unterstreicht, daß der Verfasser des Patiententestaments  über derartige Situationen eingehender nachgedacht hat und die Entscheidung daher gut begründet ist.

Daher  habe ich  folgenden Entwurf für ein Patiententestament gemacht, der die o.g. Erwägungen berücksichtigt, soweit dies möglich ist .
Um den juristischen Anforderungen voll zu genügen , empfiehlt es sich , handschriftlich mit Ort, Datum und voller Unterschrift zu unterzeichnen.

Es gibt inzwischen eine Fülle von Vorschlägen für Patientestamente, die aber zum Teil sehr umständlich, schwer verstehbar und zu lang sind:

www.ekd.de/patientenverfugung

patiententestament.de

 

Patiententestament

Hiermit bestimme ich für den Fall einer gesundheitlich aussichtslosen Situation , dass keine lebensverlängernden Maßnahmen wie künstliche Ernährung durch Sonden etc. vorgenommen werden dürfen, wenn ich in einem Zustand bin, der eine Willensäußerung nicht mehr erlaubt

Dies betrifft nur Situationen bei schwerem körperlichen Leiden , Dauerbewusstlosigkeit sowie fortschreitendem geistigen Verfall, bei dem nach einstimmiger Beurteilung meiner behandelnden Ärzte keine Aussicht mehr auf entscheidende Besserung im Sinne eines für mich erträglichen und umweltbezogenen Lebens besteht .

Des weiteren möchte ich für den Fall einer notwendigen Betreuung bitten, dass  Herrn  / Frau ...  diese Aufgabe wahrnimmt.

Ort :.........               Datum ...............

.................              ...................        

 (Vorname )            ( Nachname )
 

Freitag, 12. Juni 2020

(letzte Aktualisierung)

Neue Seiten

beliebte Seiten

Naturmedizin

 

Google
Web net-Hausarzt.de
 

 

 

[net-Hausarzt   -home-] [Inhaltsverzeichnis  - alphabetisch -] [Inhalt nach   Organen] [Neue Seiten] [Impressum] [Fachwortlexikon]